Von uns aufgefunden:

 

200 Billionen Kosten-Marke von Baden auf Beleg 

Solch eine Rarität in der deutschen Fiskalphilatelie ist wohl nur noch mit dem Fund einer Mauritius zu vergleichen.
Mit Stolz nehmen wir diese Gerichtskostenmarke in unser Baden- Handbuch und Katalog Baden auf 
und geben ihr die Katalog - Nummer B55a.
   
   

Beleg ausgestellt 
beim Badischen Amtsgericht Messkirch, 
den 6. Mai 1925, Geldstrafe und Kosten sind bezahlt…

Wir wollen an dieser Stelle nicht verschweigen, daß dieser Fund erst nach der gemeinsamen Drucklegung vom Baden Buch gelang und ein weiteres krönendes Ergebnis unserer Forschungsarbeiten darstellt.
Denn ohne unser Baden-Buch hätte dieser Kontakt nicht hergestellt werden können, der schließlich zum Erwerb dieser Marke führte.
Was wiederum beweist, daß es sich lohnt, dem Sammler Fachliteratur an die Hand zu geben und somit Kontaktmöglichkeiten zu eröffnen.
Bei dieser Gelegenheit sei auf einen wesentlichen Unterschied zwischen Fiskalphilatelie und  Briefmarken-Philatelie hingewiesen:
Schmälert  in der - unseres Erachtens - völlig überteuerten Postphilatelie jeder "Fliegenschiß" erheblich den Wert einer Marke, so sind wir in der Fiskal-Philatelie froh, überhaupt eine solch unbekannte Marke zu bekommen: Der kleine Eckfehler links oben und unten links die fehlende Zahnecke spielen dabei überhaupt keine Rolle.
Wir sind überglücklich,  daß wir solche eine unbekannte Marke auffinden konnten:
Sie
ist bis dato ein Unikat - und wird es vermutlich auch für lange Zeit bleiben! 

Es soll uns dabei nicht stören, daß es Sammler gibt, die damit prahlen, alles zu haben.

Wir fordern in diesem Falle auf, den Beweis anzutreten, und wünschen ansonsten viel Glück bei der Suche!


Noch ein Wort zum Erler-Katalog (eigentlich Erler/Norton Katalog):

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge dürfen wir behaupten, daß mit der Drucklegung unseres Buches der Erler-Katalog in Sachen Baden seinen Dienst getan hat.
Dank Dir, Martin Erler, für Deine wegweisende Forschungsarbeit, die so lange auf eine Fortsetzung warten mußte.
Dank aber an dieser Stelle auch den Autoren
Steffen Eckert, Wolfgang Morscheck und Gunter Wagner für ihre zeitraubenden und gründlichen Forschungen, die zum gemeinsamen Handbuch und Katalog „Stempelgesetze und Gebühren in Baden von 1628 bis 1952“ führten. 
Ohne ihre jahrelangen Vorarbeiten, ihr finanzielles Engagement und nicht zuletzt die Sammel-Tätigkeit von Wolfgang Morscheck Bad Säckingen und Gunter Wagner Filderstadt wäre solch ein Buch nie möglich gew
orden.

Gleichzeitig soll dieses Buch aber auch ein Appell an eben jene Sammler darstellen, die mit dem "Hinter-dem-Berg-halten" ihrer Sammlung hoffen, weiter die Nase vorn zu haben: 
Öffnet Eure Alben und tretet in die Öffentlichkeit, daraus kann sich nur eine Win-win-Situation ergeben.

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, daß nach der Drucklegung dieses Buches erst solch ein Sensationsfund wie oben möglich wird - wirft aber gleichzeitig ein Licht auf unser Sammel- und Forschungsgebiet:

Was heute noch Stand der Forschung ist, könnte morgen schon durch einen Neufund zum Neuland werden. Auch das macht die Fiskalphilatelie so ereignisreich und spannend. 
Denn "komplett" kennen wir praktisch nicht!

Deshalb sollten wir uns auch in Zukunft in der Fiskalphilatelie Deutschlands noch auf viele weitere Funde gefasst machen -  und wir lassen uns daher auch immer wieder sehr gerne überraschen.

  

Quelle: Der zwischenzeitlich riesige gemeinsame Baden-Fundus von Gunter Wagner aus Filderstadt und Wolfgang Morscheck aus Bad Säckingen

 
 

        

www.stempelpapier.de