Die Teesteuer, eine weitere indirekte Steuereinnahme des Staates, 
und damit auch ein weiteres Fiskal- Philatelistisches Sammelgebiet!
Hier der Teesteuer- Impost
Und wie ist die Steuer entstanden?
Als im 17./18. Jahrhundert der Tee auch in Deutschland Verbreitung fand, forderten die Kameralisten seine fiskalische Nutzbarmachung wie Kaffee und sonstige "Lüsternheitswaren". 
Als bequemstes und einträglichstes Mittel der
Besteuerung dieses Importartikels bot sich der Einfuhrzoll an, dessen Entwicklung mit der Vorgeschichte der Kaffeesteuer zusammenfällt. 
Nach
Übergang des Teezolls auf das Reich im Jahre 1871 wurde er zugunsten des Zuckerverbrauchs zeitweilig stark ermäßigt, ab 1909 mit dem steigenden Finanzbedarf des Reiches wiederholt erhöht. Als nach der Währungsreform von 1948 eine erneute Zollerhöhung an der Zuständigkeit des Kontrollrates scheiterte, wurde durch Gesetz der Verwaltung des Vereinigten Wirtschaftsgebietes vom 21. Oktober 1948 ab März 1949, in den Ländern der französischen Zone ab Februar 1950, eine separate Verbrauchsteuer auf Tee eingeführt. Sie sollte eine Ergänzungssteuer zu der kurz zuvor beschlossenen Kaffeesteuer sein, da eine unterschiedliche Behandlung beider Genussmittel nicht angebracht erschien.
   
Was war die Rechtsgrundlage?
Die Teesteuer ist im Hinblick auf den EG-Binnenmarkt zur Vermeidung von Wettbewerbsverzerrungen durch Art. 7 des Gesetzes zur Anpassung des Umsatzsteuergesetzes und anderer Rechtsvorschriften an den EG-Binnenmarkt vom 25. August 1992 (BGBl Teil I S. 1548, 1561) zum 1. Januar 1993 abgeschafft worden. 
    
      
10 + 20 Gramm Teesteuer Banderole aus Berlin
25 Gramm Teesteuer Banderole aus Berlin


        

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