Nepal Land Court

 

Unter dem feudalen System in Nepal gehörte alles Land nominell dem König, aber es gab auch das Recht, Land zu kaufen oder auch wieder weiter zu verkaufen. Dieses geschah in einer Art Pacht-System vom König selbst. 

Die Pacht, oder die Steuer auf das zu kaufende Land, durch eine vom König vergebenen Pacht, wurde von dem Jimidar (Zöllner oder Administrator) erhoben. 
Diese Marken, die im Volksmund als Pächter- Briefmarken bekannt sind, wurden auf  Ernennungsurkunden (gestempelten Papiere = Stempelpapiere) über das zu kaufende bzw. zu verkaufende Land in diesem Pachtsystem verwendet.
Auf Bitten von dem Jimidar, den Zöllnern oder Administratoren bei den Königlichen Landgerichten, wurden diese Stempelpapiere immer schon zu Hause verwahrt.  
Denn ohne ein persönliches Verwahren dieser Stempelpapiere (Kauf- oder Pachturkunden) war ja eine Vertragssicherheit niemals gewährleistet, und des Lesens Unkundige konnten da ganz schnell von den Feudalherren übers Ohr gehauen werden , die alles daran setzen, die Abhängigkeit der Bauern an das eigene Land zu halten!





Ausgabe 1910 in unterschiedlichen Größen im Holzschnitt- Design und auf  Büttenpapier einzeln gedruckt  Abmaße: 69 x 64 mm, ungezähnt. 

Wert: 1 R in violett-blau
1.    1R Violettblau     ... 100.00
2.    2R Gelbgrün        ... 250.00
3.    5R rotbraun         ... 250.00

 

 



1 R in violett-blau ?

 
 

 

Quellen: 
- Stempelmarken- Fundus von Gunter Wagner Filderstadt, von wem sonst? 
- Und der Katalog South East Asia Revenues von J. Barefoot Ltd. 



        

www.stempelpapier.de