WIEDER MAL EIN FACHARTIKEL VON WOLFGANG MORSCHECK, BAD SÄCKINGEN

(denn Spökenkieker gibt es im BDPh und in seiner obersten Etage genug!)

 

Die AQe Lettersheets

 

Von 1609 bis 1797 war es in die Republik von Venedig Pflicht, dass alle Notare, Schriftgelehrten, und öffentlich Bediensteten, die Briefe an Behörden zu versenden hatten, 4 Soldi pro Brief zu zahlen hatten.

Diese Einnahmen wurden verwandt für das Amt für Wasseraufsicht, das die Gezeiten- Hochwässer zu kontrollieren hatten, sowie auch den Schutz gegen diese Hochwässer und damit auch noch die Kanäle und Brücken in Venedig instand hielten.

Deshalb trugen diese vorgefertigten Blätter die Buchstaben AQe (Acque für Wasser) zusammen mit dem Löwen von San Marco, dem Symbol von Venedig.

Die Gebühr wurde eingezogen durch den Einsatz von nummerierten AQe Briefumschläge, sog. „tagli DELLI Soldi 4 per lettera", auch "lettersheets" genannt.

Die Briefumschläge „lettersheets" wurden privat gedruckt und verteilt von einem "daziere" oder einem Finanzbeamten.

Die AQe Briefblätter konnten entweder als Brief- Umschläge verwendet werden, die den eigentlichen Brief, die eigentliche Post umschlossen, oder die Nachricht konnte direkt auf dem Brief- Vordruck geschrieben werden.

Dieses Briefpapier ist wie bei den Schnörkelbriefen üblich, auch dann auch noch mit Inhalt extra versiegelt worden.

Zusätzlich zu den Buchstaben „AQe" und dem Löwen von San Marco gab es auf diesen lettersheets einen vorgedruckten Text und einen fortlaufende Kontrollnummer.

Im Text wurden der Reihenfolge nach die berühmtesten Leute im Ältestenrat und die Führungskräfte der Gewässerverwaltung mit dem Hinweis auf die erlassene Verordnung ihrer Exzellenzen, Venedig, den 12. November 1608 genannt, sowie die Festlegung einer Gebühr von 4 Soldi pro Brief.

Weiterhin stand darin geschrieben, daß jeder Leiter eines Staatsamtes verpflichtet ist, dieses zu kontrollieren und auf Verstöße zu reagieren.

Er war dazu verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, damit in Zukunft jede Nachricht, egal welche es auch sei, ob auf der vorab gestempelten und nummerierten Seite, oder aber in der Briefumschlagsseite eingeschlagen, auch bezahlt würde.

Der Inhalt dieses aufgedruckten Textes erwähnt auch eine Geldbuße von 100 Ducati für das Nichtbezahlen dieser Gebühr.

Die lfd. Nummern ermöglichten einen schnellen Zugriff auf jeden fiskalisch veranschlagten Brief der im Umlauf war.

  

Die AQe lettersheets werden von vielen Philatelisten als die weltweit erste Post-und Ganzsache angesehen.

   

Aber wiederum andere sehen diese AQe lettersheets als eine Art von Einnahmen (Steuer- Papier) – (fiskalisch gestempeltes Papier = Stempelpapier) an.

   

Andere wiederum vertreten die Auffassung, die AQe lettersheets sind zu den Semi- Postdiensten zu rechnen, wegen der Verwendung dieser Einnahmen für den Hochwasserschutz bzw. Gezeitenschutz.

    

Und ich frage mich heute und das nach 171 Jahren Postalischer Forschungen in der ganzen Welt: 
Ja wat`n nun?

    

Im Laufe der annähernd 190 Jahre, in denen diese AQe lettersheets verwendet wurden, gab es viele Variationen mit verschiedenen Namen der Einnahmen- Leiter, ihrer Gültigkeit, den Stempeln des Markus- Löwen und auch Variationen der Jahreszahlen und  weiteren Daten ihrer Gültigkeit.
Und sie alle sind heute sehr selten aufzufinden.

   

Diese AQ Schreibumschläge lassen sich in 10 Kategorien einteilen:

I - Die Erste vorläufige Ausgabe (mit dem Namen des „Dacier"), 1608-1617

II – Die Zweite vorläufige Ausgabe (mit dem Namen des „Dacio"), 1617-1658

III – Die Dritte vorläufige Ausgabe (mit Name des „Datio"), 1658 – 1668

IV – Die Vierte vorläufige Ausgabe (mit dem Name des „Dacio"), 1668-1676

V – Regelmäßige Transport /Carrier Ausgaben (mit dem Namen des „Condutors / Schiffers / Treibers"), 1676-1691

VI – Regelmäßige Regierungsfragen (der große Rat der Stadt Venedig, („Serenissima Signoria"), 1685-1709

VII – Mit den Aufdruck der Jahreszahlen, das sind festgelegte, vorher datierte Ausgaben mit festgelegten Laufzeiten, 1705-1717

VIII – Mit den Aufdruck der vorher datierten Jahreszahlen und deren Abänderung in andere festgelegten Laufzeiten, 1718-1730

IX – Mit den Aufdrucken nach Jahreszahlen fest datierte Ausgaben ohne „e" nach AQ, 1730-1797

X – Undatierte, also unbeschriftete leere Ausgaben (sog. Blanko Sheets) , 1786-1797

   

Ich konnte in der letzten Zeit fast 70 Stück dieser sehr seltenen fiskalischen Brief- Schätze in guter Erhaltung auffinden und möchte allen Fiskalsammlern diese hier nun vorstellen, denn wann kommen wir Fiskalphilatelisten schon einmal an solches Material heran?

Vermutlich liegen die ja immer noch in den Schubladen der postalischen Philatelisten, sie waren ja jahrelang als die ersten rein Postalischen Ganzsachen angepriesen worden, obwohl die, wie wir heute wissen, eindeutig fiskalisch ausgestellt worden sind! Aber sei`s drum!
  

Zu sehen ist hierbei auch, wie diese Umschläge als Brief gefaltet und dann anschließend die Nachricht versiegelt wurde, teilweise tragen diese Briefe fast alle das Verschlusstrockensiegel (TIMBRI MUTI) des Stadtstaates Venedig; da aber nicht alle Briefe aus Venedig sind, sind die verschiedenen TIMBRI MUTI aus den Regionen der Republik Venedig zu erkennen.

   

Dal Gian listet diese TIMBRI MUTIS erst ab 1713 mit dem ersten Edikt über das Stempeln von postalischen Briefen in der Republik Venedig auf, aber auf meinen hier gezeigten fiskalischen Briefen sind diese ab 1613 schon nachgewiesen!

So konnte auch eine Nachricht ganz offen von außen auf dem Fiskalischen Briefumschlag aufgeschrieben werden, wobei ich hier auch einige Beispiele geben kann.

  

Diese AQes sind fast alle verschieden in ihrer Machart und in ihrem Gebrauch, der Benutzung bzw. in ihrer Funktionsart.

Für mich sind es eindeutig vorab zu bezahlende, fiskalisch gelaufene Briefe, die ich als die ersten fiskalischen Briefe und damit auch als die ersten vorab gestempelten fiskalischen Ganzsachen der Welt bezeichne, also ganz weit vor der ersten postalischen Ganzsache.
  

Diese AQes waren nunmal postalische Briefe mit einem fiskalischem Porto, der dem Staat fiskalische Staatseinnahmen eingebracht hatte, Punkt!

Und was war denn bei den staatlichen Briefen mit dem voraus zu lösenden Porto = Briefmarken ab 1840 denn anders?

Nichts! -  und jetzt kommt mein  Standardsatz: „Alles war in der Fiskalphilatelie schon längst da!"

  

Sollten aber nun noch immer einige dieser postalischen Großkopferten uns allen etwas anderes erzählen wollen, empfehle ich diesen Herren, sich schleunigst mit der Geschichte der Stempelsteuer vom Stadtstaat Venedig bekanntzumachen, dazu ist es auch nach 165 Jahren seit Beginn der postalischen Forschung noch nicht zu spät!

Denn mit viel BLABLA wie in der Vergangenheit, oder mit Sätzen wie: „Hauptsache, es steht auf Papier" (gemeint sind Fachblätter von Fachautoren) und: "Ich war sowieso der Erste" (als Herausgeber von Verbandsfachblättern), kann man heute keinen wirklichen philatelistischen Sammler mehr hinter dem Ofen hervorlocken!

Kein Wunder, dass diese Herren nun auskeilen und uns erzählen wollen, außerhalb vom Verband BDPH und seinen angehängten ARGEN, sowie  in seiner Fachzeitschrift „Die Philatelie" gäbe es kein gesichertes Fachwissen in der Philatelie. 

Ob man auf diese Art und Weise auf Dauer seine Mitglieder hält?

Wie auch oft in der großen Politik  findet ein Umdenken nur in den seltensten Fällen statt und auch erst dann, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist!

Was kann man gegen diese philatelistische Borniertheit dieser Herren an der Spitze vom BDPh und den ganzen an den BDPh gekoppelten Verbänden und seinen angehängten ArGen unternehmen, damit wieder frisches Gedankengut in diese erstarrten Strukturen hineinkommt?

   

Ach ja, in der Briefmarken-Philatelie wird immer mit den Ersten Briefmarken der Welt und ihrer Seltenheit schwadroniert, die sind ja aber gegenüber den AQues, die ich Ihnen im folgenden aufzeige, geradezu jungenhaft!

So, nun wünsche ich den Lesern neue Anregungen in Sachen 
Erste fiskalisch gestempelten Briefe der Welt 
und auch gleichzeitig erste fiskalische Ganzsache der Welt
in meinem Fachartikel, den es in anderer Form schon seit 2006 auf meiner Homepage gibt!

Gezeichnet:. Wolfgang Morscheck, Bad Säckingen.

[Ein Hinweis sei mir noch erlaubt - zum besseren Verständnis und für alle die, die immer noch einiges durcheinanderbringen: "Morscheck" (mit "ck"), und nicht  „Hausin" (im übrigen dem Namen meiner Frau als Bestandteil meiner E- Mail Adresse)!]

      
   

AQe lettersheets lettres- Venise- Venice- Venezia
VENEDIG- AQe Briefumschlag (Sebastian Prouaglio Dacier, oben Regolatione
mit Brieftext aus Venedig vom 20. Juli 1610
vorne auf der Briefumschlagseite geschrieben. 
Mit einem papiergedeckten Siegel. Dal Gian 3, Seltenheit R4.

   
   

AQe lettersheet lettres- Venise- Venice- Venezia
Venedig – AQe Briefumschlag (Antonio Pantaleo Dacio I
mit Brieftext aus Venedig vom 25. September 1613,
rückseitig die Adresse. Dal Gian 13, Seltenheit R4.

   

Faltung vom Brief ist zu erkennen und auch ein Siegelrest!

   
   

AQe lettersheet lettres- Venise- Venice- Venezia
Venedig- AQe Briefumschlag (Sebastian Prouaglio Dacier) mit Brieftext vorne auf dem Briefumschlag,
Venedig 13. Januar 1613/1614, rückseitig Adresse. Dal Gian 5, Seltenheit R 3

   

Das WZ ist zu erkennen, Adresse auf dem Kopf vom Brief vermerkt,
die Brieffaltung ist auch gut zu erkennen, sowie Reste vom Verschlusssiegel!

   
   

AQe lettersheets lettres- Venise- Venice- Venezia
Venedig – AQe Briefumschlag (Gabriel Coradin Dacier
mit Brieftext aus Venedig vom 24. Mai 1616, rückseitig die Adresse. Dal Gian 7, Seltenheit R 4.

     

Die Brief- Faltung ist gut zu erkennen, das A und das Qe und das Wappen von Venedig 
kamen mit in der Faltung im Kopf zum Stehen.
Der Briefinhalt wurde zusätzlich noch versiegelt mit einem Trocken Prägesiegel, 
einem Timbri Muti von Venezia

  
   

AQe lettersheet lettres- Venise- Venice- Venezia
Venedig- AQe Briefumschlag (Bortolamio Leonardi Dacio I) 
mit Brieftext innen vom Briefumschlag aus Venedig vom 3. August 1628.
Dal Gian 16, Seltenheit R 3.

   

Weiterer Brieftext und die Brief- Faltung ist gut zu erkennen!

  
  

AQe lettersheet lettres- Venise- Venice- Venezia
Venedig – AQe Briefumschlag (Francesco Millo Dacio III
mit Brieftext aus Venedig vom 13. Februar 1636,
rückseitig die Adresse. Dal Gian 21, Seltenheit R2.

  

Nach der Faltung des Briefinhaltes wurde dieser versiegelt 
mit einem Trockenstempel, dem Timbri Muti von Venezia.

   
   

AQe lettersheet lettres- Venise- Venice- Venezia
Venedig- AQe Briefumschlag (Francesco Millo Dacio VII
mit Brieftext aus Venedig vom 28. September 1645, rückseitig die Adresse. Dal Gian 25, Seltenheit R2.

    

Dieser Timbri Muti Stempel von Venezia oben rechts ist ja gut zu erkennen und diese Trockenstempel 
sind im Dal Gian aber erst ab 1713 nachgewiesen in den Farben rosso und nero! 
So z. B. Venezia e Udine, Bergamo e Venezia, Usato e Verona, Vicentiono e Padovano, Usato e Polesine, Usato e Vicentiono. Hier bei mir kommt er ständig in farbloser Ausführung vor!

   

Trockensiegel Timbri Muti von Venezia rechte Seite unten zum Verschließen des Briefinhaltes 
ist sehr gut auch Rückseitig zu erkennen

    
   

AQe lettersheets lettres Venise- Venice- Venezia
Venedig- AQe Briefumschlag (Francesco Ferro Dacio I) mit Brieftext aus Venedig vom 4. Juli 1650,
rückseitig die Adresse. Dal Gian 29, Seltenheit R3.

  

Die Faltung vom Briefblatt dort, wo der Markuslöwe und das A und Qe auf der Adress-Seite stehen, und der Verschluss durch ein Trockensiegel (ein Timbri Muti von Venezia in rosso) sind hier gut zu erkennen!

   
   

AQe lettersheet lettres Venise- Venice- Venezia
Venedig- AQe Briefumschlag (Marco Lachini Datio Primo) ohne Brieftext (Venedig 1662/1663),
Rückseitig die Adresse. Dal Gian 40, Seltenheit R2.

  

Adressen- Rückseite

    
   

AQe lettersheet lettres Venise- Venice- Venezia
Venedig- AQ Briefumschlag (Marco Lachini Dacio Primo- 1662/1663), Rückseitig die Adresse
(der eigentliche Brief war hier in dem AQe Briefumschlag eingelegt und ist nicht mehr vorhanden). 
Dal Gian 40, Seltenheit R2.

  

Das Wasserzeichen, die Adresse mit der Brieffaltung ist gut zu erkennen

   
   

AQe lettersheet lettres Venise- Venice- Venezia
Venedig- AQe Briefumschlag (Piero Gauardini Datio Primo
mit auf dem Briefeumschlag ausgeführten Brieftext aus Venedig vom 11. (?) September 1664,
rückseitig die Adresse. Dal Gian 42, Seltenheit R2.

   

Der Brief wurde nach dem Falten auch gesiegelt mit einem Timbri Muti von Venezia.

   
    

AQe lettersheet lettres Venise- Venice- Venezia
Venedig- AQe Briefumschlag bzw. Briefblatt (Marc Antonio Loredan Datio Primo
ohne Brieftext (1666/1668). Dal Gian 43, Seltenheit R2.

  

Rückseite vom Briefumschlag, Wz und die Faltung vom Briefumschlag ist gut zu erkennen.

   
   

AQe lettersheet lettres Venise- Venice- Venezia
Venedig- AQe Briefblatt (Steffano Violin . Dacio Primo) mit Brieftext aus Venedig vom 7. Juni 1673,
rückseitig die Adresse. Dal Gian 47, Seltenheit R1.

  

Brieffaltung, die Adresse und ein Empfängervermerk noch kopfstehend!

  
   

AQe lettersheet lettres Venise- Venice- Venezia
Venedig- AQe Briefumschlag (Steffano Violin Dacio Primo), 
rückseitige Empfängerangabe (29. Juin 1673) und Adresse
(der eigentliche Brief war hier in das Blatt eingelegt worden und ist nicht mehr vorhanden). 
Dal Gian 47, Seltenheit R1.
Oben rechts Timbri Muti von Venezia als trockener Prägestempel!

   

Der Kopf vom Briefumschlag durch den Transport angeschmutzt, 
darin die Adresse und seitlich davon noch Empfängerangaben,
Timbri Muti als Trockenprägestempel unten rechts im Empfängertext, WZ mittig

    
   

AQe lettersheet lettres Venise- Venice- Venezia
Venedig- AQe Briefumschlag mit Brieftext (Per la Serenissima Signoria
aus Venedig vom 24. Mai 1688, rückseitig die Adresse. Dal Gian 52, Seltenheit C.

  

Alles wie gehabt und alles ist gut zu erkennen, die Faltung vom Brief, 
die Adresse der Empfängervermerke und der Timbri Muti von Venezia oben rechts!

   
   

AQe lettersheet lettres Venise- Venice- Venezia
Venedig –AQe Briefumschlag mit Brieftext (Per la Serenissima Signoria) vom 27. November 1694,
rückseitig die Adresse. Dal Gian 52, Seltenheit C.

   

Die Brief - Faltung sowie der Timbri Muti links unten sind gut zu erkennen!

   
   

AQe lettersheet lettres Venise- Venice- Venezia
Venedig- AQe Briefblatt ohne Brieftext (Condotta principia primo Aprile 1721. finisse ultimo Marzo 1723),
Rückseitig die Adresse. Dal Gian 65, Seltenheit R1.

    

Adressenangabe im obenauf liegendem- vorab gefalteten Brieffeld

   
    

AQe lettersheet lettres Venise- Venice- Venezia
Venedig- AQe Briefblatt ohne Brieftext (Per Serenissima Signoria.) (Condotta 1723), 
rückseitig die Adresse. Dal Gian 66, Seltenheit R1.
Leiche Wasserflecken mittig über dem WZ.

   
  

Rückseite mit Adressenangabe

    
   

AQe lettersheet lettres Venise- Venice- Venezia
Venedig- AQe Briefumschlag ohne Brieftext der ursprünglich in diesen mit eingefaltet worden war,
(Condotta principia primo Aprile 1726. terminerà ultimo Marzo 1728),
rückseitig die Adresse. Dal Gian 67, Seltenheit R.

  

Rückseitige Adresse
Mittig wurde dieser Umschlag in heutiger Zeit von einem Sammler mit einer weißen Papierecke geflickt!

   
   

AQe lettersheet lettres Venise- Venice- Venezia
Venedig- AQe Briefumschlag ohne Brieftext der ursprünglich in diesen mit eingefaltet worden war, (Condotta principia primo Aprile 1730. terminerà ultimo Marzo 1732.), rückseitig die Adresse. 
Dal Gian 69, Seltenheit R.

    

Nach dem Falten des Briefumschlages die Adressenangabe obenauf liegend!

   
   

AQe lettersheet lettres Venise- Venice- Venezia
Venedig- AQe Briefumschlag ohne Brieftext der ursprünglich in diesen mit eingefaltet worden war,
(Condotta principia primo Aprile 1740. terminerà ultimo Marzo 1742. Per la Serenissima Signoria.),
rückseitig die Adresse. Dal Gian 75, Seltenheit B.

   

Rückseite mit der Adressenangabe

   
   

AQe lettersheet lettres Venise- Venice- Venezia
Venedig- AQe Briefumschlag ohne Brieftext der ursprünglich in diesen mit eingefaltet worden war,
(Condotta principia primo Aprile 1754. terminerà ultimo Marzo 1764.), rückseitig die Adresse. 
Dal Gian 82, Seltenheit B.

   

Rückseitige Adresse, die ursprüngliche Brief- Faltung ist gut zu erkennen

   
   

AQe lettersheet lettres Venise- Venice- Venezia
Venedig 1786/1797- AQe blanko Briefumschlag, daher auch nicht wie üblich gefaltet.
Dal Gian 88, Seltenheit B.

   
   

Wasserzeichen der Papiermacher von Venedig und aus dem Umland

  
  
   

Quellen: 
- Stempelpapier Fundus von Gunter Wagner Filderstadt, von wem denn sonst?
-  und Giorgio Dal Gian „ I TIMBRI POSTALI ED I "TAGLI DELLI SOLDI 4 PER LETTERA" Della REPUBBLICA DI VENEZIA , ca 1950 
- und viel Lesen in Geschichtsbüchern und viel Suchen und Finden im Internet, denn von nix kommt nix!!

 

        

www.stempelpapier.de