Neues Stempelpapier-Material
- immer für Überraschungen gut, sofort für den Fiskalsammler aufgearbeitet, 
und brandaktuell sowie in Farbe bei mir hier vorgestellt!

( ... damit es nicht - so wie bei manch anderen - im stillen Kämmerlein verschwindet ...)

 

 

Königlich Ägyptische Botschaft beglaubigt die Unterschrift des Königlich Ägyptischen Handels- Attaches Berlin 1938, Der Erste Legations- Sekretär
   
Le Consul
  
Ägyptische Stempelmarken über 100 und 200 Mills = Das Ägyptische Pfund früher in 1000 Millimes geteilt, und 10 Millimes entspricht 1 Piaster
   
   
Berlin 26 August 1926, Währung in Gold Mark, Marke im Erler Katalog # 27B = ?
   
100 GM Gerichtskostenmarken aus Preußen in blaugrau/rosa
mit Überdruck in schwarz  „N“ für Notarkostenmarken
   
Erler zwar gelistet mit „?“, aber diese Marke wurde bisher noch nie aufgefunden, 
geschweige denn je aufgezeigt!
Und so etwas, das gibt es nur bei uns zu sehen - und dazu noch in Farbe!
   
   
Quittungsblatt bei Gericht, Berlin- Charlottenburg 31. Januar 1949
   
Verwendet wurden weiterhin die Gerichtskostenmarken vom Kammergericht Berlin von 1946, hier immer noch die Währung Reichsmark!
  
Währungsreform in den drei westlichen Besatzungszonen war durch die Bekanntgabe am 19. Juni 1949 und am 20. Juni war schon die neue Währungsausgabe mit der DM. 
Obwohl Charlottenburg im Britischen Sektor liegt, war die Währungsreform von 1948 wohl noch nicht 1949 in den Westsektoren der Stadt Berlin eingeführt worden!
  
Für mich eine sehr seltene Verwendung und ein schöner Dokumentenbeweis,  
um damit die Währungsübergänge für ganz Berlin aufzuzeigen!
Fiskalphilatelie ist nicht nur Geschichte…, halt auch Währungsgeschichte pur!
  
   
Berlin- Charlottenburg 29. November 1949. 
Nun sind die neuen Gerichtskostenmarken für den West Sektor in Vollzug gesetzt worden!
   
Gerichtskostenmarken vom Kammer Gericht Berlin 
mit Überdrucken von Jahreszahl „1949“ und Währung „DM WEST“
Neue eingeführte Gerichtskostenmarken in den Westsektoren der Stadt Berlin, entwertet 2. Dezember 1949
Überdrucke von Jahreszahl „1949“, 
Währung 20, 3, 20 „Pf(ennig) WEST“ und  „DM WEST“
   
  
Infla Fiskal- Beleg vom 10. Oktober 1923 über 8 Millionen 500 Tausend Mark
   
Gerichtskostenmarken Preuszen (Preußen) mit 8 x @ 1 Million und
1 x @ 300 Tausend, sowie 2 x @ 100 Tausend Mark
Erler Katalog # C 11, 12 und 13
Und so etwas, das gibt es nur bei uns zu sehen und das noch in Farbe!
   
   
Auch unbekannt, in Danzig den 6. September 1935 gab es wie im Saargebiet auch 
den Landes- und den Gesellschaftsstempel.
Die Erste Ausfertigung war Stempelfrei!
Links oben unbekanntes Gebührenverrechnungsstempel, wobei handschriftlich eingetragen wurde,
daß die 20 RM (Reichs Mark) Stempel als Gerichtsgebühr berechnet worden sind.
Marienburg den 18.9.1935
   
Rückseitige Kostenberechnung
Wert 20.000 Reichsmark das sind 42.400 Gulden
   
Die Stempelsteuer setzt sich zusammen aus den Gebühren nach den Gerichtskostengebühren Tarif, 
dem Stempel zur Urschrift, dem Stempel gemäß Tarifstelle und aus dem Gesellschaftsstempel, 
das macht insgesamt 336 Gulden.
   
Notarsiegel
   
   
Kostenblatt Hamburg 1912
Ein typisch, zerfleddertes Aktenblatt, das es aber schon wegen der verklebten Stempelmarken in sich hat!
   
Gerichtskostenmarken mit Ausgabe von 1912
Erler gelistet unter A 9 aber mit einem „?“
Somit stellen diese Marken hier gleich einen fünffachen Neufund dar!
    Und so etwas, das gibt es nur bei uns zu sehen, und dazu noch in Farbe!
       
       
  
Kostenentwertungsblatt Berlin 1929
   
Gerichts- Kosten Marken Preuszen von 1928 über 1, 3, 20, 50 bzw. 100 Reichsmark mit Lila Unterdruck!
Aber diese Markenfarben bei den hohen Werten weichen eindeutig 
von den im Erler Katalog genannten Farben ab!
   
   
 
 Anwaltskostenmarken Preußen von 1917 mit 60 Pfennig und 100 Mark
Die Zusatzmarke über 20 Pfennig soll laut Erler Katalog auch von 1917 sein!?
    
   
 
Inflations- Fiskal Beleg, Berlin 26. Oktober 1923
Urschrift über 60 Millionen Mark und es wurden am Ende 60 Millionen Mark Landesstempel verwendet!
  
Stempelmarken von 1923 mit schwarzem Überdruck, insgesamt 60 Millionen Mark.
Oben Überdruck 10 Millionen auf 300 Mark mittelrosarot und unten Überdruck
50 Millionen Mark auf 1000 Mark mittelgelboliv!
 Erler listet die 50 Mill. Mark auf einer 1000 Mark braun & blau, was so ja nicht stimmen kann,
es sei denn diese 1000 Mark Marke wird noch irgendwann einmal aufgefunden
 Die Eintausend Mark Marke wird im Erler Katalog in violettblau & grün gelistet!
  
   
 Ein weitere Inflations- Fiskal Beleg aus Berlin 27. November 1923
   
 
 Bombastisches Kostenblatt mit Preuss. Stempelmarken von 1923,
4 Marken @ 3 Milliarden Mark auf 3000 Mark
und 3 Marken @ 500 Millionen Mark auf 1000 Mark.
    
 
Kostenrechnung mit einer errechneten Stempelsteuer von 13,5 Milliarden Mark
   
 PS: Am Ende der Inflation soll es eine 500 Billionen Mark Marke gegeben haben, die laut Martin Erler noch in 1992 in der Bundesdruckerei als Muster vorliegen soll! Ob dem  so ist, ist fraglich, nachdem alle anderen Bestände, (ganz sicher keine postalischen Bestände), die ansonsten kein Archiv haben wollte, vernichtet worden sind?! Das ist doch für uns Fiskal- Philatelisten mal eine tolle Nachricht, oder!?
  
   
      Ein weiterer Inflations- Fiskal Beleg von 1923 mit Stempelmarken
             von 1000, 3000 und 10.000 Mark
     
    
 
 Ein weiterer Inflations- Fiskal Beleg vom Januar 1924
   
 Text:  Zweite Ausfertigung
 Zu dieser Nebenausfertigung sind eine Billion fünfhundert Milliarden Mark Landesstempel verwendet.
Zur Urschrift sind 1500 Milliarden Mark in Worten:
Eine Billion fünfhundert Milliarden Mark Landesstempel verwendet.
 Ja Leute, dat sin Preise!
     
Stempelmarken 1 x @ 1000 Milliarden Mark auf 100.000 Mark grün & rosa?
Und 1 x @ 500 Milliarden Mark auf 10.000 Mark rotviolett?
    
Erler listet nur die Eintausend Milliarden Marke auf 100.000 Mark und die Überdrucke 1 Billion oben und unten (dies hat er nur vergessen zu erwähnen),
auch die Farbangabe grün & rosa entspricht nicht der wirklichen von mir vorgefundenen Farbe!!
 
 Erler listet die 500 Milliarden Mark Marke auf 10.000 Mark in rotviolett, 
diese Farben entsprechen aber nicht der Wirklichkeit,
und die Urmarke 10.000 Mark wird bei Erler in orangebraun & blau gelistet!
 Ja wat`n nun?
    
    
 Ein sogenanntes Landes- Stempelpapier aus Preussen 
(ähnlich denen im späteren Saargebiet aufgetauchten).
Diese durften nur für sehr hohe Beträge verwendet werden,
und die Stempelgebühren mussten handschriftlich eingetragen werden!
   
   
 Handschriftlich: dreihundertdreiunddreißig Reichsmark und 50 Pfennig
  
Erler zeigt ein solches Landes- Stempelpapier auf,
aber er listet diese Dokumente nicht extra mit einer eigenen Katalog- Nummer!
Es müsste die Katalog Nummer 211 sein!
Und so etwas, das gibt es nur bei uns zu sehen und dazu noch in Farbe!
   
 Rückseite vom Landes- Stempelpapier
Charlottenburg vom 12. Mai 1925 über 200.000 Reichsmark
Ins Notariatsregister No. 95 aufgenommen
 Berlin 26. Mai 1925
Unterschrift und mit Notarssiegel
   
   
 Mecklenburg- Schweriner Abstammungsnachweis von 1910
    
 
 Der Ossenkopp auf ner Stempelmarke von 50 Pfennig
P.St. (Papier Stempel) GROSSH. MINISTERIUM
   
    
 
Mischverwendung von Württembergische Gebührenmarken und mit Preussischen Stempelmarken 
über Notar- bzw. Stempel- Gebühr von zusammen 8 Mark,
aber warum hier 10 Mark verklebt wurden bleibt ein Geheimnis!
  


 

 

Quellen: 
- Stempelpapier- Fundus Gunter Wagner Filderstadt, einmal mehr vielen Dank fürs Aufzeigen 
- und dazu noch div. Stempelmarken- Kataloge Deutschlands von Martin Erler aus dem ORA Verlag Icking, 
- sowie der Michel Farbenführer, 36. erweiterte Auflage.





        

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