Der Stempelpapier- Impost aus Grossbritannien

 



Verleihung eines Offizierspatent in der Königlichen Marine 1793 
auf Pergament, für Leutnant George Eyre zum Ninth Lieutenant 
of His Majestys Ship the St. George




Seal of the Admirality this  forteenth  day of March 1793
In the Thirtythird Year of His Majestys Reign

 

 

 

 Unterschrift: By Command of their Lordships

 

Insiegel der königlichen Generalität der Marine
Umschrift: SIGIL: OFFI: MAGNI ADMIRAL. MAGNAE: & co
                
 

 



Aufgeklebte Stempelmarke mit durchgezogener Sicherheitsfaden aus Silber,
mit eingeprägter Wertangabe über II Schilling und VI Pence 1793

Im Vergleich:  Erste Briefmarke 1840!!

 
 



Schutz der eigentlichen blauen Stempelmarke mit dem Silberfaden durch eine rückseitig aufgeklebte Sicherheitsmarke mit den Initialien des Königs und den Kürzeln = G. R. (Georg Rex)
sowie der Registrationsnummer 207, unter der dieser amtliche Vorgang abgelegt worden ist!

 
 

FAZIT:

Diese Marken wurden aus einen Bogen herausgeschnitten, wie unschwer zu erkennen ist.

Also war auch das Kleben und Herausschneiden von Fiskalmarken und anderen Steuerzetteln aus einem vorgedruckten Markenbogen um 1793 in England eigentlich nichts Unbekanntes mehr, sondern schon lange Usus, wie hier festzustellen ist!

Anm.:  Warum taten sich die Erfinder der Briefmarke eigentlich so schwer mit aufklebbaren Marken ?

 
Die gleiche Aussage gilt auch für bereits bekannte und auch benutzte Markenbögen
aus den Altdeutschen Staaten weit vor 1800!!

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