Der Magistrat von Berlin und seine Fiskalmarken ...
etwas für Spezialisten der Fiskalphilatelie!


 

Der Magistrat (lat. magistratus „Obrigkeit“) ist in Deutschland ein Kollegialorgan an der Spitze der Verwaltung einer Stadt mit Magistratsverfassung. In einer Gemeinde ohne Stadtrechte nennt sich dieses Organ Gemeindevorstand. In Österreich steht der Magistrat an der Verwaltungsspitze einer Stadt mit eigenem Statut. 

Geschichte
In der Antike war der Magistrat die Bezeichnung der Regierungsbehörde, deren Mitglieder (Archonten, Epistates, Theoren etc) in der Regel vom Volk gewählt wurden.
Im Mittelalter wurde dieser Begriff aufgenommen und diente als Bezeichnung für gewählte städtische Amtsträger.
So wurden die Berliner städtischen Amtsträger seit 1808 als Magistrat bezeichnet, mit dem Groß-Berlin-Gesetz von 1920 erfolgte eine umfassende Regelung. Nach dem Auseinanderbrechen der städtischen Verwaltung 1948 wurde durch die sowjetische Militärregierung die Bezeichnung Magistrat von Groß-Berlin geschaffen, die man in Ost-Berlin bis zur Bildung des ersten gemeinsamen Senats am 11. Januar 1991 beibehielt.

 

 

Fiskalmarken Ausgabe 1924, 
Magistrat Berlin mit neuen Wertstufen im Überdruck, ohne WZ, Perf. 14
     
3 Pf. Auf 1000 Mark, Perf. 14 ¼ x 14
20 Pf. auf 25 Pfennig, Perf. 14 ¼ x 14
   
  
Von links: 1 Pf. auf 50 Pfennig,  Perf. 14 ¼ x 14
 20 Pf. auf 250 Pfennig, Perf. 14 ¼ x 14
50 Pf. auf 500 Pfennig,Perf.14 ¼ x 14. im Erler nicht gelistet!
 (Mark) auf 100 Pfennig, Perf. 14 ¼ x 14
    
   
Neue Ausgabe von 1925 im Design von 1910, Magistrat Berlin,
WZ. Kreuze u. Ringe, Perf. 14
      
 Von links: 50 Pfennig, im Erler nicht gelistet, Perf. 14 ¼ x 14
1 Mark in zinnoberrot nicht in rot, Perf. 14 ¼ x 14
            3 Mark in gelb, nicht orange, Perf. 14 ¼ x 14
5 Mark, Perf. 14 ¼ x 14
 20 Mark, Perf. 14 ¼ x 14
      

 
 

Quellen: 

-
Martin Erlers Katalog der Stempelmarken von Deutschland Band XI. Berlin
-
Fiskalmarken Fundus Gunter Wagner Filderstadt
- Wikipedia


www.stempelpapier.de