Wieder ein großartiges Stück Philatelie - nämlich Fiskal-Philatelie 
- und zwar Fiskal-Philatelie vom Feinsten!

 

Die Ankunftspost bei der Brief- Annahme-Stelle 
des Landgerichts- und Amtsgerichts Berlin 3
 


Einschreiben „An das Amtsgericht Berlin, Gerichtsstrasse 27“

 

 

Einschreiben vom 2. April 1937 mit Eingangsstempel vom Amtsgericht Berlin 3 2April37* 18-20,
Aktenkundig kontrolliert und gegengezeichnet 3. April 1937

 



In der Vereinsregistersache „Gemeinschaft der Ruhestandsbeamten u. Beamtenhinterbliebenen zu Berlin“ 581. A. R. 397.37
1.)   Urschriftlich mit Akten A. R. an den Herrn Polizeipräsidenten in Berlin, gemäß § 61, B.G.B. ergebenst.
2.)   Nach 6 Monate Berlin den 5. April 1937
sende ich anbei das Original der Satzung nebst Abschrift gemäß der Absprache mit Herrn Dr. Richhardt zurück.
33.-- R. M. in Kostenmarken anbei.

 




Diverse Gerichtskostenmarken bei Gericht gekauft !
Das ergab damals eine tolle Mischverwendung …, 
mit Preuszen- Marken von 1932, Deutsches Reich- Marken von 1935 und Drittes Reich- Stempelmarken von 1936!

Diese Summe, 33.-- Reichsmark, wurde anhand der Kostenmarken kontrolliert und sogleich noch in der Brief- Annahme Stelle vom Amtsgericht entwertet!

Stimmte die Stempelmarken-Summe nicht, galt das Briefstück als nicht eingegangen bzw. nicht bezahlt!

 



Wieder einmal Fiskal- Philatelie vom Feinsten!

 

 



Schreiben Berlin-Spandau 1950

 

 
Stempel der Gemeinsamen Briefannahmestelle der Justizbehörden Charlottenburg 5

 
 



Gerichtskostenmarken Kammergericht Berlin von 1949, über 5 DM West und 3 DM West

 
PS: Alleine schon wegen der hohen Nominale gehören diese Marken im Druckbild zu den bestens gesicherten Marken der Philatelie in Deutschland!

 

 

Kaum zu glauben, daß es  da immer noch Großkopferte in der Deutschen Philatelie gibt,
die solche Dokumente partout nicht zur Philatelie rechnen wollen.
Und die auch noch glauben, dies begründen zu können!

 

 

www.stempelpapier.de