Ein weiteres Highlight der Fiskalphilatelie aus der dem Hochstift Augsburg aufgefunden!

Ist solch ein Fund mit Briefmarken überhaupt noch zu toppen?
Oder liegen etwa  in Solingen solche Dokumente auch schon zuhauf vor??


 





Ein „Schuldt = Brief“ von 1746

 





Der 15 K. für Kreuzer Stampff

Stempel: Hochovale Form, darin Wappen: Schild gespalten (meist mit Angabe der Farben durch heraldische Schraffierung: Weiß und Rot), hinterlegt mit Schwert und Bischofsstab.

In den Schildhälften fast stets die Initialen der Augsburger Bischöfe:
AS = Alexander Sigmund von Pfalz-Neuburg (1690-1737),
IF = Johann Franz Schenk v. Stauffenberg (1737-1740);

 
Hier also unter Bischof Josef von Hessen-Darmstadt (1740-1768) ist der Spalt mit einem „ J „ belegt, 
unter Bischof Klemens Wenzeslaus von Sachsen (1764-1812) fehlen die Initialen.

 

Zwischen Schild und unterem Ovalrand Wertbezeichnung in einer Kartusche 
(entweder Zahl allein oder Zahl in Verbindung mit x für Kreuzer). 
Nasstempel in schwarzer Farbe.  

 


 



Im Sieben Zehn Hundert Sechs und Vierzigsten……..…Jahr

 



Insiegel vom Augsburger Bischof!

 



Quellen: 
- Stempelpapier aus dem Fundus Gunter Wagner Filderstadt 
- Handbuch über den Stampffpapier- Impost aus dem Hochstift- Fürstbistum Augsburg, 
vom Autor (Bad Säckingen, Wolfgang Morscheck,  2005).

 

www.stempelpapier.de