Fiskalaufgaben für die Post im Großherzogtum Hessen-Darmstadt 1808

Einmal mehr ein Beweis, dass die Post mehr staatliche Fiskalaufgaben warzunehmen hatte, 
als das  so mancher Philatelist in Deutschland bisher wahrhaben will.
Und das von ganz oben verordnet, wie hier im Großherzogtum Hessen-Darmstadt. 


Im Übrigen war in den Altdeutschen Staaten längst nicht alles
Reichspost oder Thurn & Taxisische Post!
 

 

 
Aus einer Stempelpapier Verordnung vom 8ten September 1809 
zu Kalendern und Zeitungen.
Auch hier hatte die Post ab 1807/1808 wiederum fiskalische Aufgaben zu erledigen!

 

Die Ausländischen eingehenden Zeitungen wurden nun mal bei der Post vertrieben und  dort auch gestempelt, und das zum Wohle der Witwen und Waisenkasse, für Unteroffiziere und Gemeine (Soldaten). Ob die Post das nun wollte oder nicht!
 

 


 

Mit den Besten Sammlergrüssen an die BDPh Philatelisten

vom Fiskal- Philatelisten Wolfgang Morscheck,  Baden-Württemberg

www.stempelpapier.de