Unbekannt, unbekannt, unbekannt!
Bayerischer Kalenderstempel aus Tirol aufgefunden!

 

Tirol blieb im Gegensatz zu anderen Gebieten des Deutschen Reiches vom Dreißigjährigen Krieg fast vollständig verschont. Es kam nur in den Gemeinden Leutasch und Seefeld zu größeren Plünderungen.

1703 im Spanischen Erbfolgekrieg stießen die Bayern nach Tirol vor, erlitten aber an der Pontlatzer Brücke (bei Landeck) eine Niederlage und wurden aus dem Land getrieben. 

1796/1797 griffen die Franzosen zum ersten Mal Tirol an und besetzten einige Ortschaften. Die Tiroler Landesverteidigung konnte sie wieder vertreiben. 

Mit dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 wurden die Bistümer Brixen und Trient, die ohnehin unter Tiroler Oberhoheit gestanden hatten, offiziell dem Land angegliedert.  

1805, nach der Niederlage gegen Napoleon, musste das Land wieder an Bayern abgetreten werden.  

Die Abtretung wurde im Frieden von Pressburg am 26. Dezember 1805 festgelegt.

Tirol unter bayerischer Herrschaft 1808 

1809 entlud sich der Widerstand gegen die bayerische Politik unter dem Grafen Maximilian von Montgelas im Tiroler Volksaufstand, der von Andreas Hofer, Josef Speckbacher und Pater Joachim Haspinger angeführt wurde.

Der Volksaufstand wurde auch vom konservativen Klerus unterstützt, aber vor allem vom österreichischen Hof in Wien zuerst aufgestachelt, dann aber im Stich gelassen.

Die entscheidende Niederlage erlitten die Österreicher und Tiroler bei Wörgl am 13. Mai.

In Folge kamen Teile des Landes vorübergehend an Italien und an die Illyrischen Provinzen Frankreichs; 
1814
wurde das Land aber wiedervereinigt und kam zurück an den Habsburger Vielvölkerstaat Österreich.

Das seit altersher Salzburger Zillertal fiel mit Salzburg 1805 an Österreich und 1810 an Bayern. (Wohl) 1814 kam es (innerhalb Österreichs) an Tirol.  

Es gab jedoch auch kleinere Erfolge der Tiroler, wie z.B. im „Giggler Tobl“, wo die Frauen und Kinder des Paznauns mit Steinlawinen und anderen primitiven Waffen die Bayern aus ihrem Tal hielten.

 

 

 

Quelle: Wikipedia



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