Die Wechselstempelpapiere aus dem Kaiserreich Russland

 

 

Von den Gattungen und Arten des Stempelpapiers in Russland

Von den drei sowohl durch die Grösse des aufgedruckten Stempels, als durch den Preis voneinander unterschiedenen Arten des Stempelpapiers, welche Peter d. Große anordnete, bildeten die beiden ersteren, deren Zahl noch im Jahre 1699 verdoppelt wurde, die Grundlage des heutigen Krepoststempelpapiers, die dritte und dem Preise nach billigste Art dagegen die Grundlage des jetzt sogenannten einfachen Stempelpapiers, indem bei jenen Arten die Summe, welches die darauf abzufassende Urkunde betraf, in Betracht kam, diese aber zunächst für gerichtliche Schriften bestimmt war. 

Dies fünf Arten genügten fast ein ganzes Jahrhundert hindurch, denn erst im Jahre 1797 wurde für Wechsel eine besondere Gattung des Stempelpapiers angeordnet, die je nach Grösse der Wechselsumme in 7 einzelne Arten zerfiel und in darauffolgenden Jahren auch für Secunda,- Tertia,- und Quartawechsel besonderes, durch die Ziffern II, III und IV voneinander unterschiedenes Stempelpapier eingeführt. 

Die 7 Arten des Wechselstempelpapiers wurden, nebst den seit 1800 in gleicher Anzahl für Leihbriefe bestehenden, im Jahre 1806 auf 8 vermehrt, was zu dieser Zeit auch mit den bisherigen 4 für andere Urkunden bestimmten Arten geschah,  welche von jener Zeit an unter dem Namen Krepost- Stempelpapier vorkommen. Vier Jahre später erhielt sowohl das Krepost,- als auch das Wechsel,- und das Leihbriefpapier  einen Zuwachs von 3 neuen Arten. 
An die Stelle der bisher für gerichtliche Schriften bestehenden einen Art traten im Jahre 1812 unter der gemeinschaftlichen Benennung einfaches Stempelpapier drei Arten.

Zu gleicher Zeit stieg die Zahl der Arten des Krepoststempelpapiers auf 16, des Wechsel,- und des Leihbriefpapiers auf 14. 

Im Jahre 1822 wurden den 3 Arten des einfachen Stempelpapiers eine neue hinzugefügt, und die Zahl der Arten des Krepoststempelpapiers noch um den halben Betrag der bisherigen, nämlich auf 24 gesteigert, die der Arten des Wechsel,- und Leihbriefpapiers dagegen zwar einerseits vermindert, indem sowohl für Leihbriefe, als für Primawechsel statt der bisherigen 14 Arten nur 13 bestehen sollten, anderseits aber durch Anordnung einer gleichen Anzahl Arten für jede der drei üblichen Wechselcopien (Secunda, Tertia, und Quartawechsel) vervierfacht, sodass die Gattung des Wechselpapiers überhaupt in 52 Arten zerfiel.

Die mehrfache Beschwerlichkeiten jedoch, welche aus dieser bedeutenden Vervielfältigung der Arten des Stempelpapiers für Wechselcopien in Beziehung auf die Stempelung, die Versendung und die für jede Art besonders zu führende Rechnung entsprangen, bewirkten deren baldige Wiederabschaffung. Im Jahr 1825 nämlich wurde nicht nur das Leihbrief- und das Wechselpapier miteinander in eine Gattung verschmolzen, sondern auch statt der für Secunda, Tertia, und Quartawechsel bestehenden 39 Arten nur 3 angeordnet, so dass es seit jener Zeit für jede Wechselcopie, ohne Rücksicht auf die Wechselsumme, nur einer Art gibt. 

Doch wurde im Jahre 1830 für gut befunden, die Zahl der Arten für Primawechsel wieder auf 14 zu erhöhen und im Jahre 1835 für Urkunden über Börsengeschäfte des Formats der übrigen Gattungen des Stempelpapiers, vornehmlich für Negocianten (Weingroßhändler), eine besondere Gattung anzuordnen. 

 

Folgen Arten Stempelpapier waren im Kaiserreich Russland vorhanden:

 
1. einfaches Stempelpapier = 4 Arten, Postbriefpapier = 4 Arten
 
2.  vom Stempelpapier für verschiedene Urkunden mit Rücksicht auf die in demselben benannten Summen: Krepostpapier = 24 Arten, Leihbriefpapier = 13 Arten, Wechselpapier = 52 Arten

3. von dem auf Patentsteuern sich beziehenden Stempelpapier: für Kaufleute =3 Arten, für Bürger = 1 Art, für Bauern = 6 Arten, für Handlungsdiener = 1 Art
 
4. vom Stempelpapier für Billette zum Halten von Buden: für Kaufleute = 2 Arten, für Bauern = 2 Arten
 

5. vom Stempelpapier zu Pässen: für Kaufleute = 21 Arten, für Bürger und Bauern = 5 Arten
 
6. von dem auf Getränkesteuern sich beziehende Stempelpapier: für Zeugnisse zum Branntweinbrennen = 5 Arten, zur Bereitung von Weinen, Fruchtweinen und dgl. = 5 Arten, zum Bierbrauen = 5 Arten, zum Halten von Bierbuden = 5 Arten, zum Halten von Porterbuden = 4 Arten, zum Halten von Traiteuren = 1 Art, zum Halten von Weinkellern = 1 Art
 
7. vom Controlstempelpapier: vom Stempelpapier für Zollamtsfragen über Waren = 1 Art
 
8. vom Stempelpapier für Scheine zum Verführen von Wein, Branntwein und Bier = 1 Art
 
9. vom Stempelpapier für Scheine zum Verkauf von Salz in der Krym (KRIM)  = 3 Arten 

10.  vom Stempelpapier für Pässe zum Verführen derselben = 1 Art 

11.  vom Stempelpapier für Zeugnisse und Billette zum Holzfällen = 2 Arten

12.  vom Stempelpapier für Blanquete zu Quittungen der Kreisrenteien = 1 Art

 
Seit 1729 gab es also eine Wechselordnung im russischen Kaiserreich und in seinen Ostseeprovinzen. 

Diese Verordnung wurde in den Jahren 1732, 1797, 1799, 1807, 1810, 1812, 1822, 1825, 1840, 1842, 1860, 1862, 1867, 1874, 1878, 1882, 1885, 1900, 1902, 1915 und 1917 immer wieder erneuert bzw. geändert. 



 



 

Ein Report aus Wien von 1873 verkündet uns die Entwicklung und den exellenten Stand der Technik bei der Papierherstellungstechnik in Russland:

 
"Die Kais. Russische Expedition zur Anfertigung der Staatspapiere ist ein Institut, das jedes, selbst in den graphischen Künsten am weitesten fortgeschrittene Land mit Stolz das seinige nennen würde. Wenn die Jury, indem sie dieser Anstalt das Ehrendiplom zuerkannte, sich dahin äußerte, dass sie durch ihre wahrhaft eminenten Leistungen in photographischen Hoch- Galvanoplastik und durch die mannigfachen wichtigen Anwendungen der verschiedenen graphischen Künste zur Herstellung von Staats- und Werthpapieren so tief eingreifende, bahnbrechende Erfolge erzielt, dass sie der höchsten Auszeichnung würdig ist, so wird sie von keiner Seite Widerspruch zu erwarten haben; sie hat damit nur Einiges von dem andeuten können, was die
Staatsdruckerei ohne jegliche Ostentation uns vor Augen führt. Die Fabrikation von Papier mit Wasserzeichnungen in unvergleichlicher Klarheit und Zartheit, sowie von geschöpftem Handpapier mit allen den Eigenschaften, die man von einem zu Werthzeichen bestimmten Papier verlangt, wird in großartigem Maßstabe betrieben. Stempel und Matrizen, Clichés in Kupfer und namentlich in Eisen, eine Spezialität dieses Instituts, die gerade für die Herstellung des farbigen Druckes in großen Auflagen von wesentlich praktischem Werte sind, werden in vorzüglicher Qualität geliefert. Buch- und Holzschnittdruck, Kupferdruck, Lithographie, Autographie, Chromographie, Photogalvanographie, Heliographie, Elektrotransformatypie, kurz jeder nennbare graphische Process wird dort nicht allein geübt, sondern zur Vollkommenheit gebracht, so dass die russischen Staats- und Geldpapiere, Brief- und Wechselstempel und dergleichen als Muster für alle gelten können." Und weiter "Wir geben nur zur Kennzeichnung der geschäftlichen Bedeutung der Anstalt folgende uns mitgeteilte neueste Daten. Nicht weniger wie 17 Dampfmaschinen von zusammen 362 Pferdekraft stehen zur Disposition. In der Papierfabrik finden sich 14 Maschinen zur Bearbeitung der Lumpen, 32 Holländer, 30 Schöpfbütten und 2 Papiermaschinen. Die Druckerei besitzt 58 Schnellpressen und 60 Handpressen, nicht zu reden von Photographie, Guillochir-, Couvert, Perforir- und Nummeriermaschinen. 
Sie beschäftigt im Hause 1400 bis 1800 Arbeiter und außer dem Hause je nach Umständen 300 bis 1200."

 
Einführung und Ausgabe dieses Wechsel- Stempelpapiers wurde im Jahre 1902, und mit folgenden Wertstufen, die bis 1914 galten, vollzogen:

10 Kopeken bis zu einer Wechselsumme von 50 Rubel inklusive

15 Kopeken bis zu einer Wechselsumme von 51 bis 100 Rubel inklusive

30 Kopeken bis zu einer Wechselsumme von 101 bis 200 Rubel inklusive

45 Kopeken bis zu einer Wechselsumme von 201 bis 300 Rubel inklusive

60 Kopeken bis zu einer Wechselsumme von 301 bis 400 Rubel inklusive

75 Kopeken bis zu einer Wechselsumme von 401 bis 500 Rubel inklusive

90 Kopeken bis zu einer Wechselsumme von 501 bis 600 Rubel inklusive

1 Rubel 5 Kopeken bis zu einer Wechselsumme von 601 bis 700 Rubel inklusive

1 Rubel 20 Kopeken bis zu einer Wechselsumme von 701 bis 800 Rubel inklusive

1 Rubel 35 Kopeken bis zu einer Wechselsumme von 801 bis 900 Rubel inklusive

1 Rubel 50 Kopeken bis zu einer Wechselsumme von 901 bis 1000 Rubel inklusive

2 Rubel 25 Kopeken bis zu einer Wechselsumme von 1001 bis 1500 Rubel inklusive

3 Rubel bis zu einer Wechselsumme von 1501 bis 2000 Rubel inklusive

4 Rubel 50 Kopeken bis zu einer Wechselsumme von 2001 bis 3000 Rubel inklusive

6 Rubel bis zu einer Wechselsumme von 3001 bis 4000 Rubel inklusive

7 Rubel 50 Kopeken bis zu einer Wechselsumme von 4001 bis 5000 Rubel inklusive

9 Rubel bis zu einer Wechselsumme von 5001 bis 6000 Rubel inklusive

10 Rubel 50 Kopeken bis zu einer Wechselsumme von 6001 bis 7000 Rubel inklusive

12 Rubel bis zu einer Wechselsumme von 7001 bis 8000 Rubel inklusive

13 Rubel 50 Kopeken bis zu einer Wechselsumme von 8001 bis 9000 Rubel inklusive

15 Rubel bis zu einer Wechselsumme von 9001 bis 10 000 Rubel inklusive

30 Rubel bis zu einer Wechselsumme von 10 001 bis 20 000 Rubel inklusive

45 Rubel bis zu einer Wechselsumme von 20 001 bis 30 000 Rubel inklusive

60 Rubel bis zu einer Wechselsumme von 30 001 bis 40 000 Rubel inklusive

75 Rubel bis zu einer Wechselsumme von 40 001 bis 50 000 Rubel inklusive

 

Ab dem Jahr 1915 galten in folgenden Klassen neue Wechselsummen, bzw. kamen neue Klassen und neue Wechselsummen hinzu:

1 Rubel 20 Kopeken bis zu einer Wechselsumme von 501 bis 600 Rubel inklusive

10 Rubel bis zu einer Wechselsumme von 4001 bis 5000 Rubel inklusive

80 Rubel bis zu einer Wechselsumme von 30 001 bis 40 000 Rubel inklusive

100 Rubel bis zu einer Wechselsumme von 40 001 bis 50 000 Rubel inklusive

 

Ab dem Jahr 1917 galten in folgenden Klassen neue Wechselsummen bzw. kamen neue Klassen und neue Wechselsummen hinzu:

12 Rubel bis zu einer Wechselsumme von 5001 bis 6000 Rubel inklusive

14 Rubel bis zu einer Wechselsumme von 6001 bis 7000 Rubel inklusive

16 Rubel bis zu einer Wechselsumme von 7001 bis 8000 Rubel inklusive

18 Rubel bis zu einer Wechselsumme von 8001 bis 9000 Rubel inklusive

20 Rubel bis zu einer Wechselsumme von 9001 bis 10 000 Rubel inklusive

40 Rubel bis zu einer Wechselsumme von 10 001 bis 20 000 Rubel inklusive

60 Rubel bis zu einer Wechselsumme von 20 001 bis 30 000 Rubel inklusive

 

 
 



Das Wasserzeichen ist ein schön ausgearbeitetes Wappen des Russischen Reiches (Doppeladler mit Wappen, Reichsapfel und Zepter), nebst der jeweils dem Wappen zugeneigten Inschrift = „Wechsel oder hier Eigenwechsel". 
Das Ausgabejahr ist ebenfalls vermerkt, hier 1902 

  

 


 

Derartige Papiere wurden für Eigenwechsel verwendet und der Wertstempel auf der linken Seite entsprach dem maximalen Wert des Wechsels, hier 10 Kopeken Wechselsteuer für eine Wechselsumme bis zu 50 Rubel, wobei der Preis rechts oben in einer Schriftzeile nochmals angegeben wurde.

Die Wertstempel tragen die Inschrift = 
„Wechselpapier zur persönlichen Verwendung für Zahlungsverpflichtungen bis zu einer Summe von .... Rubel" (hier 50 Rubel)  

Der Preis für das jeweilige Stempelpapier ist darunter angegeben (hier 10 Kopeken)

 

  


Ausstellungsort = Petersburg, 
Wechsel = 50 Rubel, 
Verfall = 30. Oktober 1914, 
Zahlbar in St. Petersburg, 
Ordre = M.K.Chuyprt, 
Acceptant = N. P. Fiaew

 

 

 

Der eigene Wechsel
 

Die wesentlichen Erfordernisse des eigenen Wechsels sind:

1. Ort und Datum des Ausstellers des Wechsellos 
2. die Bezeichnung als „Wechsel“ in der Sprache, in der der Wechsel ausgestellt ist, 
3. Angabe der Wechselsumme in Buchstaben (evt. Erfordernis 2 bei gezogenen Wechseln), sowie das unbedingte. Versprechen des Ausstellers, die Zahlung der festgesetzten Geldsumme leisten zu wollen 
4. die Angaben des Namens der Person, an welche oder an deren Order die Zahlung geleistet werden soll 
5. die Angabe des Zahlungstermins 
6. die Unterschrift des Ausstellers

ist im Wechsel der Zahlungsort nicht angegeben, so gilt als solcher der Ausstellungsort des Wechsels.  Fehlt eines der wesentlichen Erfordernisse, so verliert der Wechsel seine wechselrechtlichen Eigenschaft.

Im übrigen gelten für eigenen Wechsel sinngemäß dieselben Vorschriften wie für den gezogenen Wechsel, mit Ausnahme derjenigen über die Vervielfältigungen.


 

 

Indossament: An die Orde der Filiale der Österreichischen Credit- Anstalt für Handel und Gewerbe in Gablonz a./N. Werth empfangen, daher rückseitig österr. Stempelmarke über 4 Heller

 

       

Ausstellungsort: Petersburg 8/V.14
Wechsel: Rbl. 100
Verfall: 31. Oktober af, St. 1914
Zahlbar: in St. Petersburg
Ordre: M.K. Chrypow
Acceptant: Knbshs. N. & S. Bjelakow

 

 

 



15 Kopeken Wechselsteuer für eine Summe von 51 bis 100 Rubel inklusive

Der Wertstempel auf der linken Seite entsprach dem maximalen Wert des Wechsels, hier 15 Kopeken Steuer für eine Wechselsummen vom 51 bis zu 100 Rubel inklusive, wobei der Preis rechts oben nochmals angegeben war 

 

 



Indossament an die Ordre der …….

 

 



Ausstellungsort = Petersburg 22. Mai 1914 
Wechsel = Rubel 190
Verfall = 20. Nov. Af St. 1914
Zahlbar = in St. Petersburg
Ordre = K. Endless Nachf. Josef Feix
Acceptant = F. R. Serebow

 



30 Kopeken Wechselsteuer bei einer Wechselsumme von 101 bis zu 200 Rubel inklusive


Die Wertstempel sind ungewöhnlich überladen und wurden mehrfarbig im Halbton-Relief-Verfahren gedruckt. Die Farbnuancen wechseln etwas mit der Papiersorte. So sind auf dem glatten Papier wie hier, die Farben kräftiger und der Druck ist klarer 

 

 



Wechsel aus dem Jahre 1914

 

 
Stempelrecht 

Eintritt der Steuerpflicht: Im Inland ausgestellte Wechsel sind vom Aussteller zu versteuern; die Vorschrift, daß im Inland ausgestellte Wechsel nur auf amtlichen Stempelblanketten auszuschreiben sind, ist zeitweilig außer Kraft, so daß derartige Wechsel auch auf gewöhnlichen Formularen ausgeschrieben werden dürfen. Die vom Auslande auf Rußland gezogenen Wechsel sind vom ersten inländischen Inhaber zu verstempeln.

Stempelvorschriften: Außer durch Verwendung von amtlichen Stempelblanketten wird die Wechselstempelsteuer durch Marken oder durch Barzahlung an das Finanzamt entrichtet. Die gleichzeitige Anwendung mehrerer Arten der Verstempelung ist gestattet. Die Entwertung der Marken bei den in Rußland ausgestellten Wechseln geschieht durch Überschreiben bzw. Überdrucken mit dem Wechseltext oder durch die Unterschrift des Ausstellers, die über die Marken hinweggehen muß. Bei den Wechseln, die durch den ersten Inhaber oder durch eine andere Person als durch den Aussteller entwertet werden, hat der Verwender die Marken mit seiner Unterschrift und dem Datum der Verwendung zu überschreiben; außerdem sind die Marken durch zwei diagonale Striche zu durchkreuzen, die über den Markenrand hinwegragen müssen. Eine Entwertung der Marken durch den Firmenstempel des Verwenders ist gestattet.
Stempelstrafe: Die Stempelstrafe beträgt das Zehnfache des Steuerbetrages.

 

 

  

        
Ausstellungsort = Moskau 14.12.1913
Wechsel = K. (Kopeken?) 590,-
Verfall = 20.2.Septber 1914
Zahlbar = Moskau
Ordre = HchEndlersNachf.
Akzeptant = TscherkarkySchmelok



 


45 Kopeken Wechselsteuer für eine Wechselsumme von 201 bis zu 300 Rubel inklusive

 
                                                   



Stempel auf weißem Papier

 
Die Farbnuancen wechseln etwas mit der Papiersorte, denn hier auf dem wabenartigen, weißen Papier sind die Farben nicht so kräftig und der Druck ist nicht ganz so klar 

 




60 Kopeken Wechselsteuer für eine Wechselsumme von 301 bis 400 Rubel Inklusive 
und auch mit einer Einlagenmarke!!

 

 



An die Ordre…………

 

 



Ausstellungsort = Gablonz in Österreich 6.5. 1914 
Wechsel = KR (Kronen) 858,55 
Verfall = 30 Dez. auf St. 1914
Zahlbar = St. Petersburg
Ordre = H. Endress Nachfahren Josef Feix
Acceptant = Konewalow & Naskow

 


 


Wechsel vom Dezember 1914, Ausstellungsort Moskau und zahlbar in Moskau!!

Trotz der Kriegsereignisse 1914/18 gehen die Geschäfte weiter!!

 

 



Ausstellungsort = Moskau
Wechsel = Rubel 500 
Verfall = 30.13.Dezember 1914
Zahlbar = Moskau 
Ordre = H. Endless Nfl
Akzeptant = Oznodnikoff & Muomsk

 

 



Eine Wechselsteuer über 75 Kopeken für eine Wechselsumme von 401 bis zu 500 Rubel inklusive

 



Indossament: 28 Heller Wechselsteuer in Österreich rückseitig verklebt!!

 


 



Ausstellungsort: Moskau 15/1.1914
Wechsel: Rubel 510,-
Verfall:15/28.August 1914
Zahlbar: Moskau
Ordre: HENachf.
Akzeptant: Igorodnikoffemuromkin Moskau
 
Hier ein Wechsel auf gelblichen Papier!!

 

 

 



90 Kopeken Wechselgebühr für eine Wechselsumme von 501 bis zu 600 Rubel inklusive

 

  



90 Kopeken Wechselgebühr für eine Wechselsumme von 501 bis zu 600 Rubel inklusive 

Wechsel auf wabenartigen, weißen Papier!!

 


 

 

 


 



Ausstellungsort: Gablonz 21.V.14
Wechsel: Kr (Kronen) 2000 
Verfall: 30. September ab? Stundung? 1914
Zahlbar: in Sankt Petersburg
Ordre: H. Endless Nachfahren, Josef Feix
Acceptant: S. Labhardt

 

 



1 Rubel und 20 Kopeken Wechselgebühr für eine Wechselsumme von 701 bis zu 800 Rubel inklusive, 
eine Wechselgebühr von 1 Rubel und 20 Kopeken

 



Indossament: An die Ordre……

 



 



Wechsel von 1914

 




 



Ausstellungsort: Ekaterinenburg  20/2.1914
Wechsel: K (Kopeken) 4669
Verfall: 30/12/1914
Zahlbar: Ekaterinenburg
Ordre: Heinrich Endlernachfahren
Akzeptant: Administration Brüder Agafwroff

 

 



Bei einer Wechselsumme von 1501 bis 2000 Rubel inklusive, eine Wechselgebühr von 3 Rubel 

 

 



Indossament: an die Ordre der Filiale der k. k. …..….
96 Heller in österr. Stempelmarken verklebt
 


www.stempelpapier.de