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Forschungs-Chronologie von Wolfgang Morscheck

Doch es geht  noch weiter zurück!
---W. Morscheck entdeckte eine Verordnung, nach der der Churpfalzgraf schon 1653 eine solche Einführung eines Gebühren-Impoststempels schriftlich aufgelegt hat; nur kam dieser bei seinen Landständen, von denen er ja finanziell abhängig war, nicht durch.
 

--- W. M. fand ein handschriftliches Dokument über den Gebrauch eines gesiegelten Papiers eines Generalstaaten-Generals von 1635 in der Akte eines Churpfalzgrafen vor; damit ist belegt, dass diese Gebühreneinnahme schon kurz nach der Einführung in Holland 1624, auch schon bei unsern Herrschern bekannt gewesen sein muß!

--- In Baden- Durlach gab es auch schon 1628 eine Tax-Verordnung; die eindeutig die Besteuerung der schriftlichen Akten regelte, nur fehlte noch das Wertsiegel. Die Dokumente wurden mit einem Oblatensiegel ohne Werteintrag, oder auch mit einer Siegelkapselrolle versehen und auch das Siegel hatte keinen Werteintrag. Die Gebühren wurden handschriftlich in der Urkunde eingetragen!

--- Das Wissen um diese Gebühreneinnahme aus Holland war schon frühzeitig in den Altdeutschen Staaten bekannt, nur mit der Umsetzung und bei den Genehmigungen hat es nicht funktioniert. Dazu waren überall die Stände in den Altdeutschen Staaten zu mächtig und fast jeder Herrscher hatte wegen seines sehr aufwendigen Lebensstiles   Schulden bei eben diesen Ständen. Immer neue Kreditaufnahmen kennzeichneten die Abhängigkeit von diesen Geldgebern. Auch mussten die Steuereinnahmen des Staates, wollte der Herrscher flüssig bleiben, an die Stände als Geldgeber verpachtet werden! 

 
Wolfgang Morscheck hat viele bis dato aufgefundene und völlig unbekannte Gebührenstempel nur per Wappenkunde, Genealogie, oder aber auch durch die Münzkunde zuordnen können.
Durch Forschungen in vielen Bereichen, bis hin zu den zeitaufwendigen Archivstudien, gelang es ihm, viele Zusammenhänge über die Gebührenstempelpapiere in der damaligen Zeit herzustellen. Viele völlig unbekannte Stücke konnten erst nach einer mühsamen Recherche zugeordnet werden!
Alles wäre aber auch nicht ohne das Internet möglich gewesen, dem Medium, das es ermöglicht, in kürzester Zeit viele relevante Daten, auch weltweit abzurufen!
 

Neben anderen konnte W. M. folgende Impost-Stempelpapiere auffinden und / oder zuordnen:

erster Gebührenstempel der Königlich und Kaiserlichen Verwaltung links der Lauter, bisher völlig unbekannt, aufgefunden

erster Gebührenstempel im Original der Reichsstadt  Kempten aufgefunden

erster Gebührenstempel der Stadt Emden aufgefunden und zugeordnet

die ersten Impost-Stempelpapiere der Churpfälzischen Wittelsbacher aus Jülich und Berg aufgefunden und zugeordnet

das erste Impostpapier überhaupt, aus der Markgrafschaft Baden- Baden aufgefunden und zugeordnet

das erste Impost-Stempelpapier der Fürstentümer Birkenfeld und auch Lübeck aufgefunden und zugeordnet

das erste Impost-Stempelpapier des Bistums Lübeck aufgefunden und zugeordnet

die ersten Impost-Stempelpapiere aus den Herzogtümern Bremen und Verden aufgefunden und zugeordnet

das erste Impost-Stempelpapier aus dem Herzogtum Pfalz- Veldenz- Bischweiler- Birkenfeld aufgefunden und zugeordnet

die Impost-Stempelpapiere derer von der Leyen aufgefunden und zugeordnet

sowie die vom Bistum Hildesheim auch

Impost-Stempelpapiere fast aller 11 Thüringischen Kleinstaaten, wie Coburg, Gotha, Altenburg, Meiningen, Hildburghausen, Weimar, Saalfeld, Eisenach aufgefunden und auch zugeordnet

sowie das aus den Domainen von Napoleon auch

Impost-Stempelpapiere aus der Herrschaft Jever sowohl unter der russischen Zeit, verwaltet vom Anhaltiner Haus, wie auch unter der oldenburgisch,- verwalteten Zeit aufgefunden und  auch zugeordnet.

Weitere Impost-Stempelpapiere aus den Staaten Löwenstein Wertheim, Alt und Neu- Leiningen, Grossherzogtum Niederrhein, Fürstenberg, alle Berger Stempel, Kleve, Worms, Lauenburg, Schleswig + Holstein, Oldenburg, Anhalt Zerbst, Dessau, Köthen, Bernburg, Brandenburg Bayreuther Staaten, Birkenfeld, Baden, Hessen Homburg, Heitersheim, St. Blasien, Hohenzollern, Hannover, Braunschweig, deutscher Orden, Lübeck, Nassau- Saarwerden, Reuß, Schönborn, Seinsheim, Spohnheim, Schwarzburg Sondershausen und Rudolstadt, Lippe, Neunhof, Waldeck, Onolzbach, Württemberg, Schaumburg-Lippe, v.d. Leyen, Lippstadt,

dazu noch etliche hundert von Chaussee-, Pflaster-, Wegegeld-, Zoll- und Accise-Scheine wurden von ihm aufgefunden, zugeordnet und in 90 Handbüchern bereits eingestellt!

Es entspricht der Natur eines neuen Forschungsgebietes, daß Wolfgang Morscheck seine bisherigen Veröffentlichungen aus seiner Forschungstätigkeit nur im engsten Rahmen, vorerst einmal bekanntmachen konnte und wollte.

Seine Veröffentlichungen im Organ der Arbeitsgemeinschaft Fiskalphilatelie e.V. im BDPH e.V. = 
Der Fiskal Philatelist
sind wie folgt aufzufinden:

 

Heft 36: 2/2003: Übersicht seiner veröffentlichten Ausarbeitungen,  Seite 22

Heft 36: 2/2003: Herzogtum Lothringen, das Impost Stempelpapier von Lothringen/Bar, Seite 49

Heft 36. 2/2003: Zur Geschichte Ostfrieslands: Holländisches Impost Stempelpapier in der Zeit des Königreiches Holland, Seite 53

Heft 37: 1/2004: Die Impost Stempelpapiere der Reichsstadt Regensburg und die in der Zeit der Fürstprimatischen Staaten, Seite 8

Heft 37: Übersicht seiner Ausarbeitungen, veröffentlicht Seite 22

Heft 38: 2/2004: Das erste Impost Edikt der Welt aus Holland aufgefunden, Seite 2

Heft38: 2/2004: Das erste Impost Stempelpapier der Reichsstadt Emden aufgefunden und bekannt gemacht, Seite 5

Heft 38: 2/2004: Geldwährungen im Altdeutschen Reich, Seite 27

Heft 39: 1/2005: Bestellliste für alle seine bereits erstellten Handbücher, Seite 12

Heft 39: 1/2005: Die Berechnung der Postwährung 1848, Seite 22

Heft 39: 1/200: Impost Berkwerkssteuer aufgezeigt anhand vorgefundener Impost Kuxscheine, Seite 23

Heft 39: 1/2005: Über das Papier, Seite 36,

Heft 39: 1/2004 Ergänzungen und neu Aufgefundenes zu den Erler-Katalogen, Seite 38

Heft 40: 2/2005: Gestempelte Impost Papiere aus der napoleonischen Besetzungszeit von Ostfriesland, Seite 2

Heft 40: 2/2205: Die erste Impost Stempelpapier Verordnung für Altdeutschland aufgefunden, Seite 6

Heft 40: 2/2005: Vom Impost Stempelpapier und sein Wasserzeichen, Seite 39

Heft 40: 2/2005: Die Impost Stempelsteuer für Spielkarten, Seite 47

Heft 40: 2/2005: 1000 Lire Impost Stempelmarken müssen wieder verwendet werden, Seite 52

Heft 40: 2/2005: Neue Bestellliste Seiner Handbücher veröffentlicht, Seite 53

Heft 40: 2/2005: Charta Signata vom Impost Stempelpapier, Dissertation von 1743, Seite 57

 

www.impoststempelpapier.de